Wir starten unseren eigenen Mastodon Server

Wir starten unseren eigenen Mastodon Server

Im Rahmen unserer IT Umstrukturierung und Vereinfachung haben wir uns auch aus den unterschiedlichsten Gründen dazu entschlossen uns eine eigene Mastodon Instanz zu erstellen, die wir in Zukunft neben unserer Homepage als Informationsmedium Nr. 1 nutzen wollen.

Ihr findet das neue „13 DX Social Network“ unter der Adresse: https://social.13-dx.de.

Über unseren offiziellen Account: 13DXWebmaster werden wir ab sofort alle News unserer Homepage auch auf unserer Mastodon Instanz veröffentlichen.

Die beste Beschreibung der Vorteile für Mastodon anstelle von Facebook & Co war die Seite

https://www.watson.ch/digital/review/279309107-twitter-alternative-17-gruende-warum-sich-mastodon-auch-fuer-dich-lohnt

aus der wir hier einige Passagen zitieren :


Warum wir uns für Mastodon entschieden haben und nicht für Facebook & Twitter?

Es gibt grosse Parallelen, und doch ist Mastodon grundlegend anders. Statt einer zentralisierten Plattform, kontrolliert von einem gewinnorientierten Konzern, gibt es ein dezentrales Netzwerk von Community-Servern. Diese werden von Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen betrieben.

Und vor allem: Es gibt keinen Empfehlungs-Algorithmus!

Das Fehlen eines Algorithmus ist das Wichtigste, was verhindert, dass es zu einem toxischen Höllenloch wird. Wutausbrüche werden nicht belohnt und durchdachte Beiträge werden nicht ausgeblendet.

Werbeanzeigen existieren hier nicht. Zudem dürfen auch die persönlichen Daten nicht verkauft werden.

Web-Tracker sind in Webseiten integrierte Miniprogramme, die diverse Informationen über das Verhalten der User sammeln, damit es anonym ausgewertet werden kann.

Mastodon ist frei von Trackern.

Das bedeutet, du bist bei Mastodon im Gegensatz zu Facebook, Twitter und Co. nicht das Produkt.

Und der finanzielle Haken?

Der betrifft in erster Linie die Server-Betreiber. Sie werden ein Opfer des Erfolges, den Mastodon hat. Wenn ein Server (eine «Instanz») sehr viel User-Zulauf erhält, wachsen auch die Infrastrukturkosten. Mehr User bedeutet mehr Netzwerkbelastung und dies erfordert auch mehr Server-Speicherplatz. Und damit sind wir bei der Finanzierungsfrage.

Die Arschloch-Dichte ist bei Mastodon erfreulich, ja fast schon unheimlich tief.

Wer sich nicht an die relativ strengen Community-Regeln hält, kann gemeldet werden, wird daraufhin verwarnt und bei wiederholten oder schweren Verstössen verbannt.

Im Gegensatz zu Instagram, Twitter und Co. wird dir bei Mastodon nichts vorgekaut (wie wir oben gesehen haben).

Wenn du jemandem folgst, werden dessen Tröts (Toots) in chronologischer Reihenfolge in deinen Newsstream gespült, das Neuste zuoberst. Wenn du sehr vielen Leuten folgst, empfiehlt es sich (persönliche) Listen anzulegen.

Damit es möglichst viel Spannendes und Anregendes zu lesen, sehen oder zu hören gibt, ist Eigeninitiative gefragt. Das fängt bei der Wahl der zu den eigenen Interessen und Vorlieben passenden Instanz (Server) an und geht beim Suchen nach den passenden Online-Kontakten weiter.

Mag kompliziert klingen, ist aber relativ einfach.

Mastodon basiert auf einem Protokoll namens ActivityPub, das allen Interessierten ermöglicht, die Open-Source-Software zu verwenden oder selber einen Server zu betreiben.

Das ist ein vom World Wide Web Consortium (W3C) verwaltetes Protokoll. Es bildet das technische Rückgrat für alle Online-Dienste, die zum Fediverse gehören.

Zur Erinnerung: Da Mastodon nicht auf einem Empfehlungs-Algorithmus basiert, bräuchte es schon ziemlich viele Boosts, damit sich ein Beitrag «viral» verbreitet. Der Tech-Journalist Clive Thompson attestierte dem dezentralen sozialen Netzwerk sogar ein «antivirales Design». Es sei speziell entwickelt worden, um eine gewisse «Reibung» zu erzeugen – «um die Dinge ein wenig zu verlangsamen».

So gibt es auch keine mit Facebook und Co. vergleichbare Like-Funktion. Zwar kann man Toots mit einem Stern-Symbol «favorisieren». Doch bekommt dies nur die Person zu Gesicht, die den Beitrag ursprünglich verfasst hat.

quelle: https://www.watson.ch/digital/review/279309107-twitter-alternative-17-gruende-warum-sich-mastodon-auch-fuer-dich-lohnt


Der letzt aber überzeugendste Punkt für uns war, das alles was wir dort einstellen auf unserem Server bleibt und nicht in die Hände von Facebook & Co gelangt, die sich mit diesen Daten eine goldene Nase verdienen und durch Ihre Filter den Benutzern nur „gefilterte“ Inhalte präsentieren.

Wir hoffen Ihr gebt diesem Projekt von uns eine Chance. So kann sich jeder Funkfreund gerne bei unserer Mastodon Instanz registrieren und alles rund um das Hobby gerne veröffentlichen, solange man sich an die Serverregeln hält.

Anfänglich ist leider noch nicht viel Content enthalten, was sich aber hoffentlich bald ändern wird.

Da Mastodon auch für uns noch Neuland ist, stehen wir Wünschen, Anregungen und Kritik wie immer sehr offen gegenüber und wir hoffen das Ihr auch etwas Nachsichtig seid, wenn mal etwas auf Anhieb nicht sofort funktioniert 😉

Bei Fragen schreibt bitte eine Mail an: webmaster@13-dx.de

73 und viel Spaß beim gemeinsamen Hobby.

Oliver – 13DX428

webmaster
https://13-dx.de